Zukunftsimpulse für das Bildungswesen stehen im Mittelpunkt des Auftritts der  Waldorfbewegung auf der Bildungsmesse didacta vom 14. bis 18. Februar 2012 in Hannover. „Mit unseren Veranstaltungen zu Interkulturalität, gesunder Schule und Inklusion, die sich auch auf entsprechende Praxiserfahrung in den Waldorfschulen  beziehen, möchten wir zu wichtigen Fragen der gegenwärtigen Bildungsdebatte beitragen“, so Henning Kullak-Ublick, Vorstandsmitglied im Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS).

Auch im 93. Jahr nach ihrer Gründung habe die Waldorfpädagogik ein überzeugendes Innovationspotential vorzuweisen. Dies wollen die Waldorfschulen auf ihrer Sonderschaufläche „Bildung fürs Leben“, an der auch die Vereinigung der Waldorfkindergärten und der Verband der Heilpädagogischen Schulen beteiligt sind, nachhaltig belegen. Den Gemeinschaftsstand der drei Verbände hat der bekannte Künstler Ulrich Lindow extra für die didacta 2012 entworfen.

Das Programm ist vielfältig und reicht von Podiumsdiskussionen über „Waldorfschule und Interkulturalität“ oder „Kann Schule gesund sein?“ sowie neue Anforderungen an die Lehrerbildung. Dazu stellen sich die Ausbildungsstätten der Waldorfschulbewegung vor. Im Rahmen der bundesweiten Kampagne des BdFWS zur Gewinnung von Waldorflehrern stehen jeden Tag Gesprächspartner für Fragen rund um die Ausbildung zur Verfügung.

Am Elternsamstag schließlich können Eltern im „gläsernen Klassenzimmer“ Einblicke in den Unterricht an der Waldorfschule  gewinnen. Außerdem präsentieren Schülerinnen und Schüler der umliegenden Waldorfschulen durchgehend Praxisbeispiele aus dem handwerklich-künstlerischen Unterricht.

Weitere Information: www.waldorfpaedagogik-aktuell.de