Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen. „Die Freie Interkulturelle Waldorfschule Mannheim zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland.

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat in Deutschland bereits über 1.600 Projekte ausgezeichnet. In Schülerfirmen etwa lernen Kinder, ökonomisch sinnvoll sowie umweltverträglich und sozial gerecht zu handeln. Kindergärten und Schulen richten ihr Konzept an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung aus, bauen Solaranlagen oder engagieren sich für fairen Handel. Außerschulische Träger organisieren Bildungsangebote rund um das Thema nachhaltige Entwicklung – dies sind nur einige von vielen Beispielen.

Am 20. Februar, dem UNESCO-Tag, nehmen Vertreter der Freien Interkulturellen Waldorfschule die Auszeichnung auf der didacta 2013 in Köln entgegen. An der vor knapp zehn Jahren gegründeten Schule werden derzeit rund 300 Schüler aus 33 verschiedenen Nationen unterrichtet. Mit ihrem interkulturellen und sozial-integrativen Ansatz möchte die Schule eine möglichst dauerhafte Tragfähigkeit der pädagogischen Arbeit für jeden Einzelnen erreichen. Bildung für nachhaltige Entwicklung zieht sich als Leitlinie durch alle pädagogischen Angebote.