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Spendet ihre Gage für soziale Arbeit in Sao Paulo: Sängerin Bé Ignácio

Eine sympathische Geschichte am Rande der aktuellen Fifa WM in Brasilien: Die brasilianisch-deutsche Pop-Sängerin  Bé Ignácio spendet die Einnahmen aus ihrer aktuellen Fußball-Hymne  „Ayo Aye“ an das von der Anthroposophin Ute Craemer gegründete Projekt Monte Azul, das die Lage von Bewohnern der Slum-Gebiete in Sao Paulo, Favelas genannt, nachhaltig verbessern hilft.

Betina Ignácio, die Waldorfschülerin in Sao Paulo war, lebt abwechselnd in Brasilien und in Deutschland am Bodensee. Die Aktivitäten von Monte Azul kennt sie aus eigener Anschuung bestens: Ihre Eltern Paulo Ignácio und Renate Keller Ignácio arbeiten seit Jahren im Monte Azul-Projekt mit, das seit über 30 Jahren auf der Grundlage von Anthroposophie und Waldorfpädagogik in mittlerweile drei Favelas tätig ist. Für seine sozialkulturellen Impulse für die Ärmsten Bewohner Sao Paulos ist das Projekt bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Portugiesisch sprechende Leser können hier die Hintergrundgeschichte über die Sängerin lesen.

Pünktlich zu dem fußballerischen Großereignis in Brasilien ist übrigens auch die erste Biographie der Monte Azul-Gründerin Ute Craemer unter dem Titel „Die Brückenbauerin“ erschienen. Sie kann direkt hier bestellt werden. Ein Teil des Kaufpreises fließt ebenfalls direkt an die Favela-Initiative.