Der geplante Schulversuch, bei dem in der bisherigen Ganztagsschule Fährstraße die erste deutsche Waldorfschule in staatlicher Trägerschaft entstehen soll (Info3 berichtete), bedarf offenbar doch noch einiger Klärung. „Waldorfpädagogik kann man nicht von oben verordnen – die Kollegen der Fährstraßenschule fühlten sich von dem Vorhaben der Schulbehörde sichtlich überrumpelt“, berichtet Projektleiterin Christiane Leiste nach dem ersten Zusammentreffen mit dem Kollegium der Fährstraße und der Schulbehörde, bei dem auch Vertreter der Waldorfinitiative anwesend waren.

Ein Klausurtag im September, bei dem alle Beteiligten Ziele, Wünsche und Ideen austauschen können, soll die nötige Klärung bringen. Anschließend wollen die Verantwortlichen entscheiden, ob das Vorhaben am Standort Fährstraße umgesetzt werden soll. Auch der Zeitpunkt des Neubeginns – als Starttermin war bisher August 2013 geplant – steht angesichts der herausfordernden Neukonzeption zur Diskussion.

– Red.