Hiszpanska Neumann Heilige Familie

Auf dem Weg nach Bethlehem, 1958

Eine junge Polin, ihr Widerstand gegen das NS-Regime, vier Jahre Konzentrationslager Ravensbrück, ein Schicksal zwischen Polen und Deutschland … Die Künstlerin Maria Hiszpańska-Neumann (1917-1980) hat mit ihrem Werk ein Stück Zeitgeschichte verarbeitet – Holzschnitte, Mosaiken, Wandarbeiten in Kirchen zeugen von einem Leben, das „durchdrungen ist von tiefer Humanität, Religiosität und Spiritualität“, wie die Kunsthistorikerin  Brigitta Waldow-Schily schreibt. Die Berliner Wissenschaftlerin hat in jahrelangen Recherchen das Material für einen Bildband zusammengetragen, der das Werk der polnischen Künstlerin erstmals umfassend würdigen und sie auch in Deutschland bekannter machen will. „Ihr Leben zeigt, wie Versöhnung und Verständigung über alles Nationale hinaus möglich sind“, so Brigitta Waldow-Schily.

 

Eigentlich sollte das Werk schon vor zwei Jahren im Johannes Mayer Verlag erscheinen, die Autorin selbst hatte bereits einige tausend Euro dafür in ihrem Freundeskreis als „Kostenzuschuss“ für Recherche, Grafik und Druck zusammengetragen – dann musste der Verlag Insolvenz anmelden und das Geld ist in einem Berg von Schulden verloren gegangen. Das Buch droht jetzt auf der Strecke, die Künstlerin in Deutschland unbekannt zu bleiben.

 

Soll auch in Deutschland bekannt werden: Maria Hiszpanska-Neumann

Soll auch in Deutschland bekannt werden: Maria Hiszpańska-Neumann

 

Nun hat vor kurzem der Info3 Verlag das Buchprogramm und die Autorenrechte des Mayer Verlags übernommen und ist dadurch auch an das Manuskript gekommen. Der umfangreiche Bildband ist bereits fertig gesetzt – aber weder die noch offene Rechnung beim Grafiker noch die Druckkosten selbst (insgesamt ca. 8.000 Euro) können ad hoc aus den Mitteln des Verlags bestritten werden. Trotzdem besteht Hoffnung, dass das Buch jetzt doch noch erscheinen kann – wenn sich Privatpersonen oder Stiftungen finden, die ihm trotz dieser widrigen Begleitumstände „ans Licht“ verhelfen. Hier liegt wirklich ein besonderes Schicksal vor und es wäre jammerschade, wenn das Buch bis auf Weiteres in der Schublade bleiben müsste.

 

Wer kann, wer will sich hier einsetzen? Auch viele kleinere Beträge können helfen! Wer kennt weiterführende Kontakte, die vielleicht ein solches Projekt fördern könnten? Schon die Weiterleitung dieser Nachricht an eigene Freunde und Bekannte oder die Verbreitung in sozialen Netzwerken ist eine Hilfe. Und jeder Betrag ist eine konkrete Hilfe für ein besonderes Werk.

Hiszpanska-Neumann Pieta

Pieta, Holzschnitt

Der gemeinnützige „Förderverein Dialoge für Anthroposophie e.V.“ hat sich freundlicherweise bereit erklärt, Gelder für das Projekt entgegenzunehmen und an den Verlag für den Druck weiterzugeben. Dadurch ist das Ausstellen von Spendenquittungen zur Vorlage beim Finanzamt möglich.

Förderverein Dialoge für Anthroposophie e.V.

IBAN: DE21430609671101414100
Papierform: DE21 4306 0967 1101 4141 00

BIC: GENODEM1GLS (Bochum)

 Stichwort „Polen“

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und für Ihre Unterstützung!

Dr. Jens Heisterkamp, Info3 Verlag

Kontakt: Heisterkamp@info3.de