Vier junge Frauen laufen in roten Kleidern durch ein Künstlerdorf, von dem einerseits heißt, es leide an Überalterung, das aber andererseits nach wie vor als „Hausnummer“ der Künstlerszene gilt. Welchen Stellenwert hat Kunst in diesem geschichtsträchtigen Ort heute? Was machen wir mit unserer Kunst im Rahmen dieses Ortes? Gibt es eigentlich Singles in Worpswede?! Diese Fragen stellt sich die Künstlergruppe „Kätzchen507“ im Rahmen eines Projekt anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Worpswede.

© Michael Dörner

© Michael Dörner

Von Juni bis August 2014 haben die Studierenden der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg ein Ladengeschäft im Zentrum Worpswedes angemietet. Das „Vermittlungsbüro“ der Kätzchen507 versteht sich als Ort der Vernetzung. Dabei soll das Spannungsfeld zwischen Erotik und Dienstleistung eröffnet werden, neugierige Besucher sind eingeladen, aktiv zu partizipieren oder schlichtweg das passende Souvenir für sich zu wählen.

Anfang Juni startete das Projekt mit mehr als einem Dutzend rot bekleideter Frauen, die Worpswede durchstöberten und dabei im Ort ihre Spuren hinterließen, es folgten weitere performative Aktionen auf dem Worpsweder Wochenendmarkt. Während der „Offenen Ateliers 2014“ eröffnet am Freitag, dem 18. Juli das Kätzchen507-Büro in der Findorffstraße 19. Das gesamte Wochenende lang wird es dort künstlerische Aktionen, Performances und Interventionen im öffentlichen Raum geben. Aktuelle Informationen dazu gibt es auf der Facebook-Seite der Künstlerinnen.

Quelle: HKS Ottersberg