Im Blick auf die EHEC-Erkrankungen der jüngsten Zeit waren zuletzt Bochshornkleesamen aus Ägypten als Überträger ausgemacht worden. Solche Samen werden auch von der ägyptischen Sekem-Gruppe erzeugt und vertrieben. Aus diesem Anlass sah sich nun die Sekem-Gruppe zu einer Stellungnahme veranlasst, in welcher auf regelmäßige Kontrollen verwiesen wird: „Regelmäßig durch die SEKEM-Firmengruppe und von Kunden durchgeführte Untersuchungen haben bestätigt, dass alle von SEKEM-Firmen in den vergangenen zwei Jahren an Abnehmer auf nationalen und internationalen Märkten gelieferten Bockshornkleesamen frei von EHEC-Erregern sind“, heißt es in einer in Berlin veröffentlichten Erklärung. „Die Analysen, die auch aktuelle Lagerbestände umfassen, bestätigen damit die bakteriologische Reinheit hinsichtlich EHEC-Bakterien der SEKEM-Produkte“, heißt es weiter.

Die SEKEM-Firmengruppe weist in diesem Zusammenhang außerdem darauf hin, dass keine Firma der SEKEM-Firmengruppe zu irgend einem Zeitpunkt den Gärtnerhof Bienenbüttel beliefert hat. „In den vergangenen Jahren wurden Bockshornkleesamen nur an einen einzigen niederländischen Importeur geliefert, welcher die Reinheit der Produkte durch eigene Kontrollen ebenfalls bestätigt hat. Von ägyptischer behördlicher Seite wurden ebenfalls bisher keine Fälle von durch Enterohemorrhagic Escherichia Coli ausgelöste Krankheitsfälle erfasst.“

Die SEKEM-Firmengruppe verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Stellungnahme des Fachverbandes der Gewürzindustrie e.V., die bereits am 27. Juni festgestellt hat: „Nach aktuellem Sachstand gehen von handelsüblichen, getrockneten Kräutern und Gewürzen keine substantiellen und epidemiologisch relevanten Gesundheitsgefahren durch EHEC-Bakterien aus.“
 

Quelle: SEKEM Europe GmbH, Bijan Kafi / Presse-und Öffentlichkeitsarbeit bijan.kafi@sekem.info