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Mit einer Kampagne für Bildungspatenschaften geht der international tätige Verein „Freunde der Erziehungskunst“ in Berlin in diesem Jahr verstärkt in die Öffentlichkeit. Weltweit nimmt die Zahl der Waldorfschulen und -kindergärten zu: Derzeit gibt es 1.026 Waldorfschulen und über 2.000 Kindergärten, hinzu kommen zahlreiche junge Waldorfinitiativen im Aufbau. Überall auf der Welt suchen Eltern nach alternativen Bildungsmöglichkeiten, weg von Leistungsdruck und strengen staatlichen Lehrplänen hin zu einer individuellen Lernatmosphäre und einem an den Schülern und ihrer Entwicklung orientierten Umfeld.

In vielen Ländern bekommen Waldorfschulen keine staatliche finanzielle Unterstützung. Dennoch bemühen sich die Schulen darum, auch Kinder aufzunehmen, deren Eltern das Schulgeld nicht oder nur zum Teil aufbringen können. Die Freunde der Erziehungskunst unterstützen die Schulen mit Bildungspatenschaften dabei, mehr Schüler aufzunehmen, vor allem aus Familien mit geringem Einkommen, von alleinerziehenden Müttern bzw. Vätern oder Kinder ohne Eltern. Es sind nicht nur Kinder, die wegen ihres Einzelschicksals unterstützt werden, sondern auch regional bedingte Förderungen wie in den Townships von Südafrika oder in postsozialistischen Ländern wie Armenien, die stark von Armut, Gewalt und Arbeitslosigkeit betroffen sind. So spielen die Waldorfschulen eine Schlüsselrolle in der Integration von Arm und Reich und verschiedener ethnischer Traditionen.

Quelle: Freunde der Erziehungskunst