Die Ita Wegman Klinik bietet neben dem stationären Angebot mit Innerer Medizin, Psychiatrie und Psychosomatik auch einen internistischen 24-Stunden Notfall-Dienst sowie eine breit gefächerte ambulante Versorgung. Die Lukas Klinik hat sich in 50 Jahren im Bereich der stationären und ambulanten anthroposophischen Onkologie profiliert.

Vertragesunterzeichnung: Michael Werner, Iwer Helwig (Vorstand Verein für Krebsforschung), Annemarie Gass, Philipp Schneider (Verwaltungsrat Ita Wegman Klinik AG), Karolina Dobry Oesch (Notarin)  (v.l.n.r.) © Verena Jäschke

Vertragsunterzeichnung: Michael Werner, Iwer Helwig (Vorstand Verein für Krebsforschung), Annemarie Gass, Philipp Schneider (Verwaltungsrat Ita Wegman Klinik AG), Karolina Dobry Oesch (Notarin) (v.l.n.r.) © Verena Jäschke

Hintergrund für die Fusion ist wohl vor allem die wirtschaftliche Schieflage der Lukas Klinik. Medienberichten zufolge schreibt die Klinik seit Jahren rote Zahlen, 2013 soll das Defizit 4,5 Mio. Franken betragen – „Ita Wegman rettet Lukas vor dem Aus“ titelte die Basellandschaftliche Zeitung nach der Pressekonferenz am 13. Dezember. Im Zusammenschluss ihrer Häuser sehen die Verantwortlichen laut einer gemeinsamen Pressemitteilung einen Weg, die Anthroposophische Medizin am Standort Arlesheim zu stärken. Alle stationären Angebote sollen in Zukunft unter dem Dach der Ita Wegmann Klinik versammelt sein, die Lukas Klinik wird den Bereich der ambulanten onkologischen Rehabilitation auf- und ausbauen. Auch das bisherige Grundversorgerangebot der Ita Wegman Klinik soll weiterentwickelt werden.

Vor der für Anfang April 2014 geplanten Zusammenführung stehen allerdings für die Mitarbeiter der Lukas Klinik noch schmerzhafte Entlassungen an – bis zu 50 Angestellte könnten Kündigungen erhalten.