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Ein Container zum Spielen! Foto: Kukuk

In unserer vorletzten Ausgabe berichteten wir über die Stuttgarter Firma Kukuk, die sich auf die Konstruktion sozial-kreativer Spielplätze spezialisiert hat. Nun suchen Kukuk und das Rote Kreuz kurzfristig private oder institutionelle Sponsoren für das Aufstellen eines Spielcontainers auf dem Gelände einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft. Von den insgesamt benötigten 20.000 Euro gibt der Info3 Verlag 1.500 Euro, wenn die restliche summe zusammenkommt. Unterstützungswillige Menschen melden sich bitte hier: http://www.kukuk-kultur.de/kontakt.html

Hier noch mehr Infos zu dem Projekt:
Einen ehemaligen Baumarkt familienfreundlich gestalten. Das ist das Ziel der zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Rotkreuzler, die sich jeden Tag dafür einsetzen, den Bewohnern der Zentralen Erstaufnahme Rugenbarg im Hamburger Stadtteil Osdorf einen wohnlichen Aufenthalt zu ermöglichen. Nicht ganz einfach, bei den gegebenen Voraussetzungen. Die Unterkunft wird seit Ende September 2015 vom DRK Kreisverband Hamburg Altona und Mitte e.V. betrieben. Bis zu 1600 Menschen finden auf dem Gelände ein erstes zu Hause in Deutschland.
„Größtenteils sind das Familien mit Kindern“, erklärt Einrichtungsleiter Sven Kessler und ergänzt: „Unser Anspruch ist es, bestmöglich auf die Bedürfnisse dieser Bewohnergruppe einzugehen.“
Sozialarbeiter, die auf die Arbeit mit werdenden Müttern und Familien spezialisiert sind, helfen schnell und unkompliziert bei Fragen und Problemen. Das Sozialteam steht im Rahmen der Einzelfallbetreuung zudem in besonders engem Kontakt mit den Schwangeren und Wöchnerinnen.
In einem Eltern-Kind-Zentrum haben Eltern die Möglichkeit, sich in geschützter Atmosphäre Zeit für ihre Kinder zu nehmen. Eine weitere beliebte Anlaufstelle ist die halboffene Kinderbetreuung „Maxibär“. Bis zu 50 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren können dort spielen und basteln. Direkt auf dem Unterkunftsgelände befindet sich zudem eine Grundschule, in der rund 60 Kinder unterrichtet werden.
„Die Familien müssen oft mehrere Monate in unserer Einrichtung verbringen“, betont Sven Kessler. „Deswegen wollen wir ihnen nicht nur einen Platz zum Schlafen bieten, sondern darüber hinaus auch vielfältige Betreuungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.“
Ein Spielplatzcontainer wäre eine große Bereicherung für den tristen Platz und ein echter Lichtblick für die Menschen, vor allem Kinder, in dieser Einrichtung!