Der Begriff „Carrotmob“ bezeichnet eine Aktion, bei der sich Menschen in einem Laden oder Lokal treffen und dort innerhalb eines vorher festgelegten Zeitraums Geld ausgeben, nachdem sich die Inhaber verpflichtet haben, einen Teil der so erzielten Gewinne in eine klimagerechte Sanierung des Ladens zu stecken. Was aber ist ein „CapMob“? Der CapMob, zusammengesetzt aus Capital und Flashmob, verbindet Unternehmen und Projekte, die finanzielle Beteiligungen anbieten, mit Interessenten und potenziellen Kapitalgeberinnen.

Immer mehr Menschen fragen sich, wie sie Geld sinnvoll anlegen können. Im Vordergrund steht nicht mehr (nur) die Rendite – einem wachsenden Teil der Anleger sind neben der Sicherheit auch die sozialen Auswirkungen ihres Investments wichtig. Diese Frage spielt nicht nur bei großen Summen eine Rolle, denn auch kleinere Beträge können viel bewirken.

Viele Unternehmen öffnen sich und bieten direkte Beteiligungen an. Nicht ohne Grund war 2012 das Jahr der Genossenschaften: Sowohl Produzenten als auch Konsumenten sind an engeren Beziehungen interessiert – und Konsumenten können zu Prosumenten werden. StartUps und Projekte können so mit der Kraft vieler realisiert werden.

Der Münchner CapMob bietet einen Raum, an dem eine solche Vernetzung stattfinden kann. Veranstalter sind die Regionale Wirtschaftsgemeinschaft (ReWiG) München und das HUB München, ein Unternehmens-Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften. Zu den teilnehmenden Unternehmen gehören der Bio-Caterer und -Bistrobetreiber Bareso, die GLS Bank, der Öko-Energieversorger Polarstern und viele andere.

Veranstaltungszeit und -ort:
13.03.2013 von 17-21 Uhr im HUB München, Gotzinger Strasse 8
Mehr Information auf der Website der ReWiG München oder auf Facebook

(Quelle: ReWiG/Red.)