„Wir mussten feststellen, dass es bei Internetseiten, die Begriffe wie Ratgeber, Hilfe, Forum oder Zentrum der Gesundheit im Namen tragen, häufig in erster Linie um Imagepflege und Produktverkauf geht“, lautet das Fazit von Karin Riemann-Lorenz zum aktuellen Website-Check der Verbraucherzentrale Hamburg.

© www.ugb.de

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Oftmals könnten Verbraucher nicht oder nur sehr schwer erkennen, wer hinter dem Angebot steckt, bei vielen Websites sei das Verkaufsinteresse als groß zu bewerten und die Objektivität der Ernährungsberatung mangelhaft oder stark eingeschränkt. So preisen zwischen vermeintlich neutralen Ernährungsinformationen Konzerne wie Danone, Unilever und Nestlé unverhohlen ihre Produkte an. Als seriös beurteilt Riemann-Lorenz dagegen Portale, die eindeutig den Betreiber der Seite benennen und auf Produktverkauf und Werbung für Nahrungsergänzungen oder Diätpräparate verzichten. Zudem sollte bei Fachinformationen die Quelle mit Autor und Zeitpunkt der Veröffentlichung erkennbar sein.

Diese Kriterien erfüllen die Internetseiten des UGB (Verein für unabhängige Ernährungsbreatung) und des Fördervereins fair beraten e.V. Auf beiden Portalen ist der Betreiber klar zu erkennen. Werbung für Produkte wie Nahrungsergänzungen ist ausdrücklich ausgeschlossen. Die auf fairberaten.net aufgeführten Beratungskräfte bekennen sich eindeutig zu neutraler Aufklärung und distanzieren sich von jeglicher Werbung und Produktverkauf. Allein weiterführende Literatur-, Beratungs- und Fortbildungsangebote sind auf den beiden Portalen verlinkt.

Quelle: VZ-Hamburg/UGB