Während der achtjährigen Klassenlehrerzeit wandert die Klasse in mehrern Etappen über die Alpen (© BR)

Während der achtjährigen Klassenlehrerzeit wandert die Klasse in mehreren Etappen über die Alpen (© BR)

Die Münchner Filmemacherin Maria Knilli verfolgt seit mittlerweile sechs Jahren ein außergewöhnliches Projekt: Im Auftrag des Bayerischen Fernsehens begleitet sie eine Klasse der Waldorfschule im oberbayerischen Landsberg am Lech mit der Kamera – acht Jahre lang, bis zum Ende der Klassenlehrerzeit. Der erste, 2010 ausgestrahlte und auch auf DVD vertriebene Teil Guten Morgen, liebe Kinder beschäftigte sich mit den ersten drei Schuljahren der Klasse (mehr Information hier). Nun ist der zweite Teil der Langzeit-Dokumentation fertig, der die Klassen vier bis sechs zum Thema hat. Unter dem Titel Eine Brücke in die Welt geht es unter anderem um das Klassenzimmer als „wandelnde Lernwerkstatt“ und um wichtige Schritte in Richtung selbstständiges Arbeiten.

Verfolgt ein ungewöhnliches Langzeit-Projekt: Die Filmemacherin Maria Knilli (© BR/Volker Tittel)

Verfolgt ein ungewöhnliches Langzeit-Projekt: Die Filmemacherin Maria Knilli (© BR/Volker Tittel)

Anders als im ersten Teil kommen auch die Eltern der Schülerinnen und Schüler zu Wort, die mit ihrer Entscheidung für eine Waldorfschule bewusst eine Alternative zur herkömmlichen Schulpädagogik gewählt haben. „Das war mir wichtig, damit der Zuschauer erfährt, was das eigentlich für Menschen sind, die ihre Kinder auf diese Schule schicken und worüber sie so nachdenken in puncto Schule“, erläutert Knilli.


Eine Brücke in die Welt
Regie: Maria Knilli

Sendetermin: BR, Dienstag, 17. September 2013, 22.45 Uhr
Der Film wird nach der Ausstrahlung noch sieben Tage lang in der Mediathek online zur Verfügung stehen.

Hier den Trailer zum Film anschauen

Mehr Information: Pressedossier des BR

Die DVD erscheint Mitte September.
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