Buchrezension "Anthroposophische Spiritualität"

Verbindung im großen Wurf

Die Identität des „anthroposophischen Weges“ beruht auf der Kraft des Denkens, die von Rudolf Steiner als Grundlage zukünftiger Spiritualität herausgearbeitet wurde. Jens Heisterkamp hat diesen Ansatz in seinem neuen Buch konsequent herausgearbeitet und mit anderen Ansätzen ins Gespräch gebracht. Wolf-Ulrich Klünker, seit kurzem Professor für Anthroposophie an der Alanus Hochschule, hat das Buch gelesen.

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Monographie zum 1. Weltkrieg

„Der Hauptfeind ist England“

Das monumentale Buch von Markus Osterrieder über den ersten Weltkrieg ist in der anthroposophischen Szene überwiegend positiv aufgenommen worden. Ansgar Martins zieht nun eine eher kritische Bilanz: Durch ständig eingestreute Rudolf Steiner-Zitate entstehe das Bild, wonach ein universell-humanistisches „Mitteleuropa“ von Herder bis zur Anthroposophie durch eine von okkulten Gruppen aus der englischsprachigen Welt geplante neue Weltordnung ersetzt wurde. Osterrieder wärmt damit einen Urmythos deutscher Verschwörungstheorien auf.

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