Eine Studie zur Genese der Waldorfpädagogik

„ES HANDELT SICH DARUM, DAS GUTE ÜBERALL ZU FINDEN“

Die Gründung der Waldorfpädagogik wird oft der alleinigen Intuitionskraft Rudolf Steiners zugeschrieben. Neu gesichtetes Archivmaterial belegt nun, dass wichtige Bestandteile der Waldorfpädagogik nicht von Rudolf Steiner aus dem Nichts geschöpft wurden, sondern mit seiner Billigung gezielt aus bereits bekannten reformpädagogischen Ansätzen übernommen wurden. Eine neue Sicht auf die Genese der Waldorfpädagogik.

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Die Karl Schubert Gemeinschaft in Filderstadt im Porträt

Rundtische, Webrahmen und andere Haltekräfte

Der Horizont ist durchzogen von den scharfen Außenkanten eines wie über die Streuobstwiesen gestülpten Betonkubus: Wer die Karl-Schubert-Werkstätten in Filderstadt besuchen möchte, prallt zunächst, bevor die anthroposophische Einrichtung sichtbar wird, gegen Industriearchitektur zeitgenössischen Designs. Dahinter spielen sich pulsierende Arbeitssituationen ebenso ab wie stille meditative Momente.

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Deutsch-Jüdisches Biographie-Projekt

Ein deutsches Leben

Ein bisher weitgehend unbekanntes, bewegendes Zeugnis der Auseinandersetzung mit dem deutsch-jüdischen Schicksal wartet in Deutschland auf seine Entdeckung: Die Autobiographie von Bernd Wollschläger. Er ist Sohn eines hochdekorierten Panzerkommandanten aus dem 2. Weltkrieg, setzte sich kritisch mit dem Nationalsozialismus auseinander, konvertierte zum Judentum und zog nach Israel, um dort die Bestimmung seines Lebens zu finden. Das bislang nur auf englisch vorliegende Buch wird im Frühjahr 2017 auch in Deutschland erscheinen.

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Fragen an ein in Mode gekommenes Gesundheitskonzept

Resilienz – alles kein Problem?

„Resilienz“ ist ein Konzept, das hoch im Kurs steht. Einst war es ein Phänomen, auf das die psychologische Entwicklungsforschung aufmerksam wurde, heute gilt Resilienz als eine Schlüsselqualifikation zur Existenzsicherung. Können wir Resilienz erwerben, und wenn ja, wie?

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Annäherung an das Phänomen Demenz

Das Murmeln der Auguste Deter

Demenz ist ein angstbesetztes Thema, das wir vor allem mit dem Verlust von Autonomie und Kontrolle verbinden. Einen mehr systemischen Verständnisansatz zeigt jetzt ein neues Buch, das mit den Mitteln von Wissenschaft, Literatur und Kunst einfühlsame Wege des Verstehens sucht.

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