Artikel von: Jens Heisterkamp

Film-Doku

Respekt vor Selbstbestimmung

Ein Jahr lang hat die Filmemacherin Andrea Lötscher Menschen aus der Christopherus-Lebensgemeinschaft in Witten mit der Kamera begleitet. Eingefangen hat sie Szenen von großer Nähe, sozialer Wärme und Phantasie.

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Kongress „Soziale Zukunft“ in Bochum

Anthroposophische Praxisfelder leben Offenheit

Rund  800 Menschen kamen Mitte Juni im Bochumer RuhrCongress-Zentrum unter dem Motto „Soziale Zukunft“ zusammen. Eingeladen hatte die Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland zusammen mit wichtigen anthroposophischen Verbänden. Die Veranstaltung, erstmalig in ihrer Art, markiert ein neues Selbstverständnis, wie Anthroposophie in der Gegenwart wirkt: nicht programmatisch darüber belehrend, was sein sollte, sondern sichtbar machend, was schon da ist, als dialogisches Angebot im gesellschaftlichen Ganzen.

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Filmkritik

Ein deutscher Prophet

Mit einem in Bild und Sprache meditativen Film hat ein Regieteam den Mystiker Jakob Böhme in Erinnerung gebracht. Ein sehenswertes Werk, das selbst meditativ erschlossen sein will.

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Hintergründe zu Alexander Dugin

Feindbild Freiheit

Die neurechten Bewegungen haben seit langem auch in Russland Fuß gefasst. Zu ihren schillerndsten Figuren dort gehört Alexander Dugin (Jahrgang 1962), der mit seiner Vision eines „Eurasien“ unter russischer Führung nicht nur Anhänger im Umfeld der russischen Regierung, sondern bei allen reaktionären Parteien Europas findet. In Deutschland war er etwa bei einer Veranstaltung des berüchtigten Compact-Magazins von Jürgen Elsässer per Video zugeschaltet und wird auch beiden Vordenkern der AfD geschätzt. Der New York Times zufolge soll er auch von Präsidentenberater Steve Bannon hoch geschätzt werden. Jens Heisterkamp sprach mit dem Redakteur Dr. Thomas Steininger über die Gefahren Dugins und die Möglichkeit echter Antworten.

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Steve Bannon – ein Dossier

Der Schatten neben Trump

„Der große Einflüsterer“ nennt ihn das „Time Magazine“, von „Trumps General“ spricht die „NZZ“ – Steve Bannon beschäftigt die politischen Beobachter und sein rasanter Aufstieg erregt Aufsehen: Denn ohne auf praktische politische Erfahrung zurückgreifen zu können wurde der ehemalige Navi-Offizier, Investment-Banker und Medien-Manager engster Berater von Trump mit Sitz im Nationalen Sicherheitsrat. Damit hat sich der frisch gewählte Präsident dafür bedankt, dass ihm Bannon als Wahlkampfleiter entscheidende Hilfe auf dem Weg ins Weiße Haus leistete. Wir haben einige Quellen zur Beurteilung seines Charakters zusammengestellt.

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