Bündnis für Demokratie und Toleranz ehrte Thomas Kraus und die „Internationalen Kongresse für Menschen mit Behinderungen“

Thomas Kraus, einer der Initiatoren der „Internationalen Kongresse für Menschen mit Behinderungen“ wurde Anfang März in Berlin für sein zivilgesellschaftliches Engagement geehrt: Seine Initiative ist eine von sieben Berliner Preisträgern, die das Bündnis für Demokratie und Toleranz im Wettbewerb „Aktiv 2011 für Demokratie und Toleranz“ auszeichnete.

(v.l.n.r.) Wolfgang Benz, Thomas Kraus, Klaus Wowereit / © Alfred Leuthold

Die Preisverleihung fand mit einem Festakt im Berliner Rathaus statt. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Professor Dr. Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin und Beiratsmitglied des Bündnisses, zeichneten die Preisträger aus.

Wolfgang Benz betonte, es sei dem Bündnis wichtig gewesen, auch eine Initiative für Menschen mit Behinderung zu würdigen. Thomas Kraus gehört zur Initiativgruppe der Europäischen Kongresse „In der Begegnung leben“. Die diesjährige Auszeichnung ist bereits der zweite Preis, den das Bündnis an die Initiative vergab – schon 2007 zählten die Europäischen Kongresse zu den Preisträgern. Thomas Kraus wurde nun für die Weiterentwicklung des Konzepts geehrt: Er hat es in den letzten Jahren geschafft, die Idee dieser Kongresse erfolgreich in andere Länder zu tragen. Nach dem Balkankongress, der 2009 in Belgrad stattfand, folgten weitere Veranstaltungen in Brasilien, Russland, Georgien und Thailand, die sich an der Idee der bisher fünf Europäischen Kongresse orientiert haben.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Extremismus und Gewalt wurde im Jahr 2000 von den Bundesministerien des Inneren und der Justiz gegründet. Es will zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und Toleranz in Deutschland sichtbar machen und möglichst viele BürgerInnen zu demokratischem Engagement ermutigen und anregen.

Redaktion / Quelle: Initiative Kongresse „In der Begegnung leben“