Der Gesundheitskongress stand unter der Schirmherrschaft von Barbara Steffens, Ministerin für Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, die in einem engagierten Grußwort zum Auftakt der Veranstaltung auf die große Bedeutung der Anthroposophischen Medizin für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen hingewiesen hatte.

Schon im Vorfeld hatte sich starke Nachfrage nach dem Gesundheitskongress abgezeichnet: Wochen vor dem Kongress mussten viele Workshops wegen Überfüllung geschlossen werden. Das Kongresszentrum der Dortmunder Westfalenhallen war dementsprechend sehr gut gefüllt, wobei das breit gestreute Publikum vor allem aus der Region kam.

Konkrete Beispiele zeigen

Dem Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD), der den Kongress in enger Abstimmung mit dem Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke durchgeführt hatte, war es ein großes Anliegen, die große Bandbreite der Anthroposophischen Medizin zu verdeutlichen. So gab es 24 Workshops, die sich mit populären Krankheitsbildern auseinandersetzen. Gerade diese konkrete und praktische Präsentation zu Themen wie Stress, Depressionen, Bluthochdruck oder Rückenschmerzen überzeugte die Besucherinnen und Besucher. Besonders groß war der Andrang auch bei den praktischen Workshops, mit denen sich die Therapien der Anthroposophischen Medizin wie die Heileurythmie und die Kunsttherapie vorgestellt hatten.

Vielseitig informieren

Auch auf der Messe, die im Rahmen des Kongresses stattfand, standen die Besucherinnen und Besucher Schlange, um sich in Ruhe über die Anthroposophische Medizin zu informieren. Als Vertreter der Arzneimittel der Anthroposophischen Medizin waren die Firmen Wala und Weleda sowie die Hersteller von Mistelextrakten Abnoba und Helixor dabei. Wie die Anthroposophische Medizin im stationären Alltag funktionieren kann, zeigten darüber hinaus die anthroposophischen Kliniken – allen voran das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke als Kooperationspartner für den Gesundheitskongress. Weitere Aussteller wie zum Beispiel die Patienteninitiative gesundheit aktiv rundeten das vielfältige Informationsangebot ab.

Quelle: DAMiD