Ob Bienensterben oder wuchernde Bodenpreise – Herausforderungen wie diese benötigen weitflächige Kooperationen. Wie die aussehen könnten, ist Thema der internationalen Jahreskonferenz der biodynamischen Bewegung am Goetheanum (Dornach/Schweiz) von 6. bis 9. Februar. Mit dabei sind die Schweizer Nationalratspräsidentin Maya Graf, der Träger des Alternativen Nobelpreises Nicanor Perlas, der Mitautor des Weltagrarberichts Hans Rudolf Herren und der Leiter von Ekta Parishad Rajagopal.

Maya Graf wird die Tagung mit einem Grußwort eröffnen. Ihm folgen Einblicke in die Praxis der Allianzenbildung aus unterschiedlichen Ländern und Praxisfeldern. So setzt Nicanor Perlas Impulse auf Grundlage seiner Arbeit auf den Philippinen, Hans Rudolf Herren bringt seine Erfahrungen aus dem Weltagrarbericht ein und Rajagopal berichtet über die Landlosen-Bewegung in Indien. Weitere Dozentinnen und Dozenten geben praktische Hinweise zur Allianzenbildung.

Die Zusammenarbeit umfasst Aufgabenbereiche wie eine bessere Agrarpolitik, Fragen der nachhaltigen Regionalentwicklung, Probleme wie Nutzungsrechte und Eigentumsverhältnisse am Boden und das Bienensterben sowie Themen wie Kompostierung und Ernährung. Dabei geht der Blick auf Gruppierungen der weltweiten Zivilgesellschaft, die ähnliche Anliegen haben und mit denen konkret zusammengearbeitet werden könnte. Für diese Schulterschlüsse ist wichtig, gemeinsame existenzielle Anliegen in den Mittelpunkt zu stellen – zugunsten der Erde.

Zur öffentlichen Fachtagung werden 600 Landwirte sowie im Gartenbau und Handel Tätige aus 30 Ländern erwartet. Sie kann von allen Interessenten besucht werden, auch an einzelnen Tagen oder zu einzelnen Vorträgen.

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Quelle: www.goetheanum.org