Allein in der biodynamischen Gemeinschaft des Demeter e. V. werden über 30 Termine dafür in ganz Deutschland angeboten. Auf den Demeter-Höfen verbindet sich so politisches Bekenntnis gegen Agro-Gentechnik mit einem gemeinsamen Fest und der individuellen Tat jedes Teilnehmers. Zentrale Botschaft dabei: Saatgut ist Kulturgut, nicht vorrangig Wirtschaftsfaktor. Dank biodynamischer Züchtung wächst die Zahl der Sorten, die für den modernen ökologischen Landbau bestens geeignet sind und der menschlichen Ernährung wirklich dienen.

Auf der Übersichtskarte auf der Demeter-Website und der Tabelle mit allen Terminen findet sich die nächstgelegene Aktion ganz schnell. Manche ist als Veranstaltung mit Schulklassen konzipiert, andere finden im Rahmen von Erntedank- oder Hoffesten sowie gemeinsam mit einem Hersteller statt.

„Wir nehmen unsere Zukunft in die eigene Hand“, betonen die über 1400 biodynamischen Landwirte in Deutschland. Sie laden engagierte Verbraucher dazu ein, biodynamisch gezüchtetes Getreide oder die eigenen Hofsorten auszusäen. Die Bauern bereiten ihre Äcker dafür vor, stellen das Saatgut und erhalten vom Demeter-Verband die leuchtend roten Kampagnen-Tüten als Saatgutbehälter sowie Ansteckbuttons für alle Teilnehmer. Gemeinsam ziehen die Demonstranten dann friedlich über das Feld und streuen die Körner aus, damit im nächsten Sommer gesundes Getreide geerntet werden kann.

(Quelle: Demeter)