Monats-Archiv von Mai 2016

Michael Wolffsohn im Gespräch

Das Ende des Nationalstaats

Mehr als drei Dutzend Rezensionen hat Michael Wolffsohn für sein jüngstes Buch „Zum Weltfrieden“ bereits erhalten – ein durchweg positives Echo. Sein Thema könnte auch Anthroposophen aufhorchen lassen: Denn ähnlich wie Steiner nach dem Ersten Weltkrieg das Motto des damaligen US-Präsidenten Woodrow Wilson vom „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ als Pandorabüchse künftiger nationaler Konflikte kritisierte, hält der Historiker Wolffsohn das Konzept des Nationalstaats für die Ursache der meisten heutigen Kriege und Konflikte auf der Welt. Er setzt dagegen auf das Prinzip des Föderalismus.

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Ungekürzter Goethe-Klassiker am Goetheanum

Faust, entrümpelt

Die aktuelle Neuinszenierung des kompletten „Faust“ am Goetheanum bricht mit so manchen anthroposophischen Aufführungstraditionen. Info3-Redakteurin Laura Krautkrämer ist an Himmelfahrt nach Dornach gereist und hat sich das Spektakel angeschaut.

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